OCG Horizonte: „innovation @ IBM Austria“

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Die OCG, die Österreichische Computer Gesellschaft, präsentiert mit dem bewährten Moderator, Herr  Dr. Johann Stockinger, ImageImageam Dienstag, den 6. November 2012, die OCG Horizonte November 2012 im Hotel am Stefansplatz. Als Referent ist Herr Dipl.-Ing. Helmut Ludwar, der CTO von IBM Austria, eingeladen. Helmut Ludwar erläutert in äußerst verständlicher und einsichtiger Form die Strategien, nach denen bei IBM Austria und weltweit Innovationen erzeugt und ausgewertet werden. Ludwar studierte an der TU Wien Industrielle Elektronik und Regelungstechnik. Er ist seit 2009 der CTO, der Chief Technology Officer, der IBM Austria. Dr. Stockinger dankt  der IBMImage Austria ganz besonders, da sie die OCG seit vielen Jahren unterstützt. Ludwar ersucht, Fragen sofort zu stellen. 100 Jahre IBM, wie funktioniert so etwas, wegen Innovation. IBM glaubt, noch weitere 100 Jahre ebenso erfolgreich da zu stehen. Ludwar fordert „TUN“ als zentrales Element der Innovation. WARUM? Dazu Schlagworte: die technische Ansicht. Wie technisiert ist die Welt? Vernetzte Gegenstände, Cloud Computing! Auf der anderen Seite gibt es auch „gesellschaftliche“ Aspekte. Stau, Energie, Gesundheit. USA gibt am meisten für Gesundheit aus. Auch die Krise beschäftigt IBM. Was kann man machen, damit es besser wird. Jeder IBMerIn hat die Möglichkeit, innovativ zu sein und es wird auch von jedem erwartet! Gescheite Köpfe haben Rahmen fürs „innovativ sein“ geschaffen. Open technologies, high tech, Lösungen, InImagenovation,…als strategische Ziele. UND der Wert jedes IBMers: weltweiter JAM hat ergeben: Kunde, Innovation und persönliche Haftung für alle. Initiativen sind SMARTER-Pläne. Wie sieht die Welt aus, wenn man alles macht, das technisch und wirtschaftlich möglich ist. Instrumented, Interconnected, Intelligent! In diese Richtung muss die Innovation gehen. Was ist Innovation? Ist mehr, als umgangssprachlich verwendet. Es ist ein Prozess, von der Ideenfindung, der weiß, was der Markt braucht und ganz entscheidend, der ERFOLG! Teams = Diversities sind notwendig. Es macht Spaß, in so einem Team mitzuarbeiten. Es ist der Motor für Firmen, um am Markt zu bestehen! Es gibt Produkt- und Serviceinnovationen. Vor 5 Jahren war noch niemandem bewusst, dass für Smartphones, iPads etc. die neuen APPS benötigt werden, um komfortabel telefonieren oder arbeiten zu können. Business Model Innovation, neue Geschäftsmöglichkeiten. Gesellschaftliche Innovationen, z.B. Outsourcing, die Ideen von Vielen zu verwenden.Gesellschaftliche Innovation, auch, um Leuten zu helfen, um wieder auf die Beine zu können.Image IBM überlegt sich jährlich, was sind die 5 Innovationen, die für die nächsten 5 Jahre die größte Bedeutung haben werden. Nicht wichtig ist, ob diese richtig sind. Wesentlich ist, dass jemand sich diese überlegt, veröffentlicht und man kann darüber reden! Für 2012 sind es laut IBM: Mind Reading – Steuerung mit Gedanken, Energie ist auch wieder ein Thema – Energie aus Bewegung, IBM: wie manage ich das Netzwerk? Security, logins, passwords, nicht menschlich, es sollte so sein: Man geht zum Bankomaten und er identifiziert mich! Biometrische Funktionen, Alters- und Krankheitsprobleme sind zu lösen… Genau, darüber muss geredet werden! Mobil, Thema ist, allgemeine Mobilität, mit vielen Daten, Videos, wie kann ich Kapazität von anderen Mobilphones benutzen, wenn ich es jetzt benötige? Information muss mich finden, wenn etwas relevant ist, möchte ich es bekommen! Analytics, was mache ich mit der Datenflut? Ziel ist, nur das zu bekommen, was ich will! Z.B. einen intelligenten Kalender…Aber IBM schaut auch in die fernere Zukunft: IBM hat 12 LABS rund um die Welt. Dort wird auch Grundlagenforschung betrieben, ca. 3000 Forscher arbeiten in diesen Labs, das Budget ist etwa Mia 6 € jedes Jahr. Das nächstgelegene zu uns ist in Zürich. Die Labs entwickeln die weltweite Führerschaft in Patenten. Sie arbeiten in der Grundlagenforschung bis zur Produktentwicklung. Aktuell wird auch gemeinsam mit Kunden und der Umwelt gearbeitet. Was sind die Themen, die in 5 bis 10 Jahren relevant sein werden? Es entsteht ein Global Technology Outlook, der für die Richtungsdefinition der Forschung benutzt wird! Der GTO für 2012 – wie eine Glaskugel – hat die Themen: Managing uncertain data, auf welche Daten kann ich mich verlassen? Navigationssystem im Auto! Futures analytics, um die riesigen Datenmengen in Echtzeit zu analysieren bzw. überhaupt etwas sinnvolles damit anzufangen. Kameras in der U-Bahn, z.B. in London, um festzustellen, wie ist der Verkehrsfluss, identity verification. Auch im sozialen Netzwerk interessant. System of people, der Mensch wird in der Prozessoptimierung mitberücksichtigt. Watson, soll im Gesundheitsbereich verwendet werden. Outcome based business, wenn man bessere Qualität an Service anbietet, kann man dann mehr verkaufen? Und als letzter Punkt. Secure business and services, was kann alles passieren, um gewappnet zu sein? Die GTOs über die Jahre entwickeln sich weiter! ImageWas macht der Mitarbeiter, wenn man eine gute Idee hat? Ein Werkzeug, um Innovation zu ermög-lichen. Heute wird es in einem sozialen Netzwerk gemacht, als anarchisches Modell, das ein bisschen gemanagt wird und viel mehr Ideen erzeugt! Oder der Jam, als Diskussionsplattform intern und auch mit Kunden.Funktioniert sehr gut. Es muss zur eigenen Kultur passen.Open innovation, sehr schwierig, dies zeitlich zu synchronisieren.Jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er postet, was auch publiziert werden kann. In Österreich wird auch miteinander geredet, nicht nur geschrieben! Noch ein paar Beispiele. Zero emmission data center, wird mit warmen Wasser gekühlt. Smarter health care, wie kann ein Patient zu Hause ein Gesundheitstagebuch kontinuierlich führen. IBM trägt die sichere Übertragung und die Informationen für den Arzt. Das letzte Beispiel, das Thema Edison, ein EU-gefördertes Projekt, was kann man mit Elektroautos auf der Insel Bornholm machen. Die Batterie ist auch Pufferspeicher, der auch zu Hause genutzt wird.

Zum Abschluss, ein gasoline powered cell phone 🙂

Soweit die hochinteressanten Ausführungen von Herrn Ludwar. Die anschließende Diskussion rundet diesen spannenden Abend der OCG Horizonte ab.

Die nächste Veranstaltung der OCG Horizonte findet am 5. Dezember 2012, 18 Uhr, wieder im Hotel am Stefansplatz statt.

Bericht und Fotos von Werner J. KläringImage

 

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Dr.techn. Werner J. Kläring
Allgem.beeid.u.gerichtl.zertif.Sachverständiger
f. Mathematik u. Statistik inkl. Informatik
Editor softatelegraph Wissenschaft & Kultur
mobil:+436766586055
mailto:werner.klaering@chello.at

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