Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien

BildUm bereits heute einen Eindruck der aktuellen Ausstellung „Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien“, für die wir gemeinsam mit unserer genialen Kunstvermittlerin Hannah Landsmann für Jänner 2013 eine Führung planen, zu gewinnen, bin ich heute vormittags in die Stadt gefahren und habe die Ausstellung im JMW alleine besucht.

Auch heute wieder: Der erste Eindruck nach dem Betreten des renovierten Hauses in der Dorotheergasse 11 ist phantastisch. Hell, weiß, sauber, strahlend, die Menschen sind freundlich! Um € 8.– gibt es eine Senioreneintrittskarte, die innerhalb der nächsten beiden Tage auch für das Haus am Judenplatz gilt. Auch dort gibt es derzeit eine interessante Ausstellung: „Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“.Bild

Zurück in die Dorotheergasse: Die Ausstellung „Vienna’s Shooting Girls“ belegt den ersten und den zweiten Stock des Museums. Der Zeitraum im ersten Stock bildet die Zeit etwa vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis Ende der 30iger Jahre ab. Krieg, Exil und Nachkriegszeit werden im zweiten Stock gezeigt. Interessant ist die Ausstellungsgestaltung von Conny Marco Cossa und den Kuratorinnen Iris Meder und Andrea Winklbauer. Überlebensgroße Abbildungen von Fotografien lösen in fast jedem Raum die an den Wänden befindlichen kleineren bis kleinen Fotoarbeiten auf. Ganz wenige Ausstellungsstücke, wie alte Kameras, findet man auch. Zu Beginn erzählt im ersten Raum jeweils eine Wandtafel – meist mit Abbildung der Fotografin – die Biografie der ausgestellten Künstlerinnen. Infolge finden sich zu großen Themengruppen zusammengefasst – Personen, Land und Leben, Mode und Fashion etc.- jeweils Arbeiten  der Fotografinnen zum Thema. Implizit ist auch wieder der Holocaust vertreten, eine größere Anzahl der Künstlerinnen und Fotografinnen aus Wien überlebten den Krieg nicht!Bild

Nach diesen ersten Eindrücken bin ich schon neugierig und auch sehr zuversichtlich, wie Hannah Landsmann in unserer Führung im Jänner 2013 uns diese Ausstellung in gewohnt eindrucksvoller Weise vermitteln wird.

Bericht von Werner J. Kläring aus dem Jüdischen Museum Wien.

Dipl.-Ing. Dr.techn. Werner J. Kläring
Allgem.beeid.u.gerichtl.zertif.Sachverständiger
f. Mathematik u. Statistik inkl. Informatik
Editor softatelegraph Wissenschaft & Kultur
mobil:+436766586055
mailto:werner.klaering@chello.at

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