Tagung und Lesung Kurt Nelhiebel zum 90. Geburtstag in der Villa Ichon in Bremen

Tagung & Lesung Kurt Nelhiebel zum 90. Geburtstag in der Villa Ichon in Bremen


In dieser Villa soll friedliche Kulturarbeit geleistet werden, oder, umgekehrt ausgedrückt, eine kulturelle Friedensarbeit. Dr. Klaus Hübotter, 24. September 1982

21.06.2017 um 16:20 Uhr

Gegen den Wind

Zum 90. Geburtstag  – Kurt Nelhiebel

in der Villa Ichon

 

Geschichten und Texte zum

(Foto: Manja Hermann)

Zeitgeschehen 1927 – 2017

Am 21. Juni 2017 findet von 16 bis 21 Uhr in der Bremer Villa Ichon, die von der BUXUS STIFTUNG organisierte Tagung zum Erscheinen der Erinnerungen von Kurt Nelhiebel statt. Der Journalist feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag.

Die Villa Ichon zeigt in einer Sonderausstellung zur Tagung eine Auswahl der politischen Karikaturen von Kurt Nelhiebel.

Weitere Infos auch unter: www.kurt-nelhiebel.de und www.buxus-stiftung.de

 

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr die LESUNG: Gegen den Wind.

Die Lesung aus den Geschichten und Texten von Kurt Nelhiebel übernimmt der Schauspieler Martin Baum (Theater Bremen).

 

Gegen den Wind: Geschichten und Texte zum Zeitgeschehen 1927 – 2017 

von Conrad Taler

Verlag: PapyRossa

Auflage: 1 (1. Mai 2017)

ISBN-10: 3894386460

ISBN-13: 978-3894386467

Über den Autor

Conrad Taler (Kurt Nelhiebel), Jahrgang 1927, Journalist und ehemaliger Rundfunkredakteur, lebt in Bremen und ist als Autor für Printmedien im In- und Ausland tätig. Für sein publizistisches Lebenswerk wurde er 2014 mit dem Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon in Bremen ausgezeichnet.

Das vorliegende Buch vereint neben bisher unveröffentlichten Geschichten aus dem Leben von Conrad Taler (Kurt Nelhiebel) einige seiner wichtigsten Texte zur deutschen Nachkriegsgeschichte. Ausgehend von seinen Kindheitserinnerungen an das friedliche Zusammenleben von Tschechen und Deutschen in seiner böhmischen Heimat und an die darauf folgende Zeit der Verfolgung während des NS-Regimes wendet er sich gegen den Missbrauch von Heimatliebe durch die Vertriebenenverbände. Seine Kritik an der bundesdeutschen Wiederbewaffnung führt ihn an die Seite der Antifaschisten. Er unterstützt deren Engagement gegen das Wiederaufleben der Nazi-Ideologie und die Etablierung des Antikommunismus als Staatsdoktrin. Die Begegnung mit dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und seine Eindrücke als Beobachter des Auschwitz-Prozesses bestärken ihn in seinem Kampf gegen das Vergessen und die Einebnung der deutschen Geschichte. Leiten lässt er sich von Albert Einsteins Forderung nach einer neuen Qualität des Denkens und der Mahnung Fritz Bauers: »Nichts gehört der Vergangenheit an, alles ist noch Gegenwart und kann wieder Zukunft werden.«

 

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